Wahlkommission: Mehr als 99 Prozent für autoritären Dauerherrscher Kagame

Bei der Präsidentschaftswahl in Ruanda strebt Paul Kagame eine vierte Amtszeit an. Bisher sind bereits etwa 79 Prozent aller Stimmen ausgewertet, Kagame erhält etwa 99 Prozent dieser. Das offizielle Ergebnis soll spätestens am 27. Juli von der Wahlkommission verkündet werden.

Seit dem Ende des Völkermords 1994 ist Kagame die zentrale politische Figur des Landes und hat seit 2000 offiziell das Amt des Präsidenten inne. Trotz internationaler Anerkennung für die Stabilisierung und wirtschaftliche Entwicklung Ruandas steht sein Regime in der Kritik wegen der Unterdrückung politischer Opposition und der Einschränkung der Pressefreiheit. In der letzten Wahl 2017 gewann Kagame mit über 98 Prozent der Stimmen.

Der vollständige Artikel ist bei der Süddeutschen Zeitung auf Deutsch zu lesen.

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