Reporter ohne Grenzen (RSF) prangert die willkürliche Inhaftierung der Journalistin Sandra Muhoza an

Die Journalistin des Online-Mediums La Nova Burundi, Sandra Muhoza, wurde am 18. April unter Arrest gestellt und befindet sich nun im Zentralgefängnis von Mpimba. Am 22. April wurde sie wegen "Gefährdung der Staatssicherheit und ethnischer Abscheu" vor Gericht gestellt.

Laut Reporter ohne Grenzen (RSF) wurde sie aufgrund von Aussagen belastet, die sie in einer WhatsApp-Gruppe getätigt hatte. Damit könnte sie nach Floriane Irangabiye, einer Radiomoderatorin, die 2023 der "Gefährdung der inneren Sicherheit des nationalen Territoriums" für schuldig befunden und zu zehn Jahren Haft verurteilt wurde, die zweite Journalistin sein, die in Burundi - und in Afrika - inhaftiert wird.

Der Artikel ist bei Iwacu mit dem Titel "Burundi/Médias : RSF dénonce la détention arbitraire de la journaliste Sandra Muhoza qui risque la perpétuité" auf Französisch zu lesen.

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