Ein UN-Bericht deckt schwere Verluste der burundischen Armee im Süd-Kivu auf: Mindestens 35 Soldat*innen starben in Kämpfen mit RED Tabara. Der Rückzug der MONUSCO verschärft die Instabilität.
Ugandas Armee kämpft in der DR Kongo gegen die ADF, doch Zweifel an ihren Absichten wachsen. Kritiker*innen werfen Uganda vor, eigene Interessen zu verfolgen und die M23-Miliz zu unterstützen.
Trotz eines Waffenstillstands setzt die M23 seit Ende Oktober in der Provinz Nord-Kivu ihre Offensive fort und erobert weitere Städte. Ein Überwachungsmechanismus soll eingeführt werden.
Heftige Kämpfe zwischen der burundischen Armee und der RED-Tabara-Miliz in der DR Kongo verschärfen die Sicherheitslage. Beide Seiten widersprechen sich in Aussagen über Verluste und Kampfverlauf.
In der DR Kongo leiden 25,6 Mio. Menschen unter akutem Hunger. Konflikte und Ressourcenmangel verschärfen die Lage. Die FAO fordert dringende Maßnahmen zur Stabilisierung der Nahrungsproduktion.
Die M23-Miliz eroberte erneut die umkämpfte Stadt Kalembe im Osten der DR Kongo. Trotz Waffenstillstands eskaliert der Konflikt mit regierungsnahen Milizen und bedroht die Friedensbemühungen.
Wazalendo-Kämpfer*innen sind in Ituri eingetroffen, um mit der FARDC gegen die ADF-Miliz zu kämpfen. Die lokale Zivilgesellschaft warnt vor möglichen Sicherheitsrisiken durch ihre Anwesenheit.
Im Osten der DR Kongo kommt es zwischen der M23-Miliz und Wazalendo Milizen wieder zu verstärkten Kämpfen. Währenddessen schreiten Gespräche zu einem Waffenstillstand mit Ruanda nur langsam voran.
Die DR Kongo und Uganda setzen ihre gemeinsamen Militäroperationen gegen die ADF-Miliz fort. Die Notwendigkeit weiterer Zusammenarbeit zur Bekämpfung der Bedrohung wird von beiden Ländern bekräftigt.
Nach dem Schiffsunglück auf dem Kivu-See bleibt die Lage angespannt. In Goma kommt es zu Protesten. Angehörige fordern die Herausgabe der Verstorbenen, doch die Bergung bleibt schwierig.
Trotz vielversprechendem Regen und damit verbundener Aussat bleibt die Ernährungssituation in Burundi kritisch. Lebensmittelpreise steigen, während die Ernteerträge weiter sinken.
Nach einer geplanten Vereinbarung zwischen Ruanda und der DR Kongo griff die kongolesische Armee erstmals die FDLR an. Bei einem Angriff traf sie versehentlich auf ihre eigenen Verbündeten, die APCLS.
Der Präsident der DR Kongo, Félix Tshisekedi, verurteilte vor der UN-Vollversammlung die Unterstützung Ruandas für die M23-Miliz und fordert Sanktionen.
Die Menschenrechtslage in Burundi bleibt laut UN-Sonderberichterstatter angespannt. Es wird vor schweren Verstößen gegen die Menschenrechte im Vorfeld der Wahlen 2025 gewarnt.
UN-Abteilungsleiter für Friedensmissionen, Jean-Pierre Lacroix, fordert alle Akteur*innen zur Einhaltung des Waffenstillstands in der DR Kongo auf und betont die Bedeutung bedingungsloser Entwaffnung.
In Ruanda startete die erste Impfkampagne gegen Mpox in Afrika. Rund 300 Menschen in Hochrisikogebieten wurden bereits geimpft, während die Fallzahlen in mehreren Ländern weiter steigen.
Die Zivilgesellschaft von Goma fordert konkrete Beschlüsse des Parlaments, um Frieden und Sicherheit im Osten der DR Kongo wiederherzustellen und soziale Verbesserungen zu erzielen.
Trotz der reichen Rohstoffvorkommen in der DR Kongo lebt die Bevölkerung in extremer Armut. Experten fordern eine gerechtere Verteilung der Bergbaugewinne und mehr Transparenz.
Vertriebene, die vor dem M23-Konflikt geflohen sind und in Schulen untergekommen sind, verhindern den regulären Schulbeginn in Lubero. Schüler*innen wurden nach Hause geschickt.