Ugandas Armee kämpft in der DR Kongo gegen die ADF, doch Zweifel an ihren Absichten wachsen. Kritiker*innen werfen Uganda vor, eigene Interessen zu verfolgen und die M23-Miliz zu unterstützen.
Die EU unterstützt die kongolesische Armee (FARDC) mit 20 Millionen Euro, um die Sicherheit im Land zu stärken. Geplant sind Investitionen in Ausrüstung, Ausbildung und Infrastruktur.
Am 15. Dezember treffen sich die Präsidenten der DR Kongo, Ruanda und Angola in Luanda, um den Konflikt im Osten Kongos zu entschärfen. Ein Vier-Phasen-Plan soll Frieden und Stabilität bringen.
Die DR Kongo und Ruanda machen Fortschritte im Friedensprozess. Ein Plan zum Truppenrückzug und zur Stabilisierung wurde vereinbart, Kämpfe mit M23 und FDLR sorgen allerdings weiter für Spannungen.
Im Osten der DR Kongo spitzt sich die humanitäre Lage zu. 6,9 Millionen Menschen intern Vertriebene. Das WFP fordert verstärkte Hilfe und plant, Mittel für umfassende Unterstützung zu mobilisieren.
Trotz eines Waffenstillstands setzt die M23 seit Ende Oktober in der Provinz Nord-Kivu ihre Offensive fort und erobert weitere Städte. Ein Überwachungsmechanismus soll eingeführt werden.
Die M23-Miliz eroberte erneut die umkämpfte Stadt Kalembe im Osten der DR Kongo. Trotz Waffenstillstands eskaliert der Konflikt mit regierungsnahen Milizen und bedroht die Friedensbemühungen.
Wazalendo-Kämpfer*innen sind in Ituri eingetroffen, um mit der FARDC gegen die ADF-Miliz zu kämpfen. Die lokale Zivilgesellschaft warnt vor möglichen Sicherheitsrisiken durch ihre Anwesenheit.
Im Osten der DR Kongo kommt es zwischen der M23-Miliz und Wazalendo Milizen wieder zu verstärkten Kämpfen. Währenddessen schreiten Gespräche zu einem Waffenstillstand mit Ruanda nur langsam voran.
Die DR Kongo und Uganda setzen ihre gemeinsamen Militäroperationen gegen die ADF-Miliz fort. Die Notwendigkeit weiterer Zusammenarbeit zur Bekämpfung der Bedrohung wird von beiden Ländern bekräftigt.
Die OIF verurteilt die Verletzungen der Souveränität der DR Kongo, Gewalt gegen Zivilist*innen und illegale Ausbeutung. Sie fordert Frieden und den Rückzug nicht autorisierter Truppen.
Nach einer geplanten Vereinbarung zwischen Ruanda und der DR Kongo griff die kongolesische Armee erstmals die FDLR an. Bei einem Angriff traf sie versehentlich auf ihre eigenen Verbündeten, die APCLS.
Der Präsident der DR Kongo, Félix Tshisekedi, verurteilte vor der UN-Vollversammlung die Unterstützung Ruandas für die M23-Miliz und fordert Sanktionen.
EU-Botschafter Nicolas Berlanga Martinez betont, dass die Lösung der Krise im Osten der DR Kongo in den Händen der Kongoles*innen liege. Die EU bleibt weiterhin unterstützend aktiv.
Vertriebene, die vor dem M23-Konflikt geflohen sind und in Schulen untergekommen sind, verhindern den regulären Schulbeginn in Lubero. Schüler*innen wurden nach Hause geschickt.